In ihren Schlußbemerkungen schreiben Sachchidananda und Sinha: "Die Gleichheitsklausel in der Verfassung hat wenig oder keine Wirkung auf das soziale und ökonomische Leben der Frauen in Indien gehabt."42 Man kann noch einen Schritt weitergehen und behaupten, daß die Gleichheitsklausel  bei Frauen, aber auch  bei Männern "wenig oder keine Wirkung auf das soziale und ökonomische Leben " hatte. In einem Land wie Indien, wo über Tausende von Jahren eine extreme Art von sozialer Stratifikation in  Form von varnasrama dharma und dem Kastensystem herrschte und wo Ungleichheit als Hierarchie institutionalisiert war, sind die Konzepte von individueller Gleichheit und Freiheit neu und werden von oben angeboten. Im Land des "homo hierarchicus" wird es mehrere Generationen dauern, um Egalitarismus zu entwickeln. (Louis Dumont , 1970 und Richard Lannoy, 1971)43 Die idealistischen Denker des modernen Indien und die wohlmeinende Elite haben ihre angestrebten  Ziele von Freiheit und Gleichheit in der Verfassung feierlich verankert, aber ein realer Konsens von Seiten des Volkes besteht noch nicht. Wenn der politische Wille zur Erfüllung der rechtlichen Vorschriften fehlt, so ist dies also verständlich; und wenn das Volk im Großen und Ganzen seine Rechte in der Tradition anstatt in der  Verfassung festgeschrieben sieht, so kann man es nicht tadeln.  Im heutigen Indien gibt es zwei Bezugssysteme - zum einen das varnasrama dharma mit den verschiedensten Verzweigungen und zum anderen das moderne Parlament und die verfassungsmäßige Legislative. Zwischen diesen beiden gibt es keine Kohärenz. 

Vor diesem Hintergrund sind die kulturellen Aktivitäten im Allgemeinen und die Epik im Besonderen zu betrachten. Schon vor der Unabhängigkeit (1947) gab es weibliche, auf Hindi schreibende Schriftsteller wie Usha Devi Mitra, Kanchanlata Sabbarval und andere, aber der eigentliche Anfang liegt bei Krishna Sobati mit ihrem Dar se bichuri (1958). Und dieser Trend wurde in den 60er Jahren von Shanti Joshi, Usha Priyamvada und anderen fortgeführt, die den Weg für zahlreiche Hindi schreibende Romanschriftstellerinnen bereiteten. Mit Premchands Seva Sadan (1929) war der Grundstein für diese Literaturbewegung auf Hindi gelegt. Ende der 60er Jahre erreichte die Phase der sozialen, ländlich/regionalen Romane ihren Sättigungspunkt und verlor ihre Kraft. Eine Kehrtwendung zu individueller, persönlich/privater und städtischer Thematik setzte ein. In dieser Phase der Literaturgeschichte für Hindiromane betreten die Frauen in großer Anzahl die Bühne. Seit 1971 gibt es viele Frauen, die Kurzgeschichten und Romane veröffentlichen und die Aufmerksamkeit der Leser erwecken. Nur sehr wenige haben jedoch vereinzelt den feministischen Standpunkt westlicher Art in ihren Romanen vertreten, wobei die Kurzgeschichten in dieser Hinsicht beredter sind. Natürlich entstanden in dieser Zeit weitere Frauenvereinigungen, die die Sache der Frauengleichheit und Frauenbefreiung verfochten (Manushi, Saheli, Seva etc.) und der Nährboden für die Verbreitung der feministischen Forderungen wurde gelegt, aber die Schriftstellerinnen haben in ihren Hunderten von Romanen nicht den Eifer gezeigt, mit dem die sozialen Feministinnen ihre Arbeit zur Beseitigung von sozialen Mißständen und Ungerechtigkeiten betrieben. Die meisten dieser weiblichen Literaten benutzten derartige soziale Probleme als Hintergrund für ihre Geschichten über Liebe und Liebesbeziehungen mit Liebhabern und Ehemännern. Das ist der Grund, warum ich für ihren Feminismus den Terminus Romantischer Feminismus wählen möchte. Ihr bevorzugtes Plotmotiv sind die Probleme sexueller Anpassung, von Liebesaffären, ehelicher Liebe, vorehelicher und außerehelicher Liebesbeziehung, Scheidung und männlichem Chauvinismus, von Kindern aus zerbrochenen Familien etc. Abgesehen von ein paar weiblichen Romanciers wie Mannu Bhandari, Krishna Agnihotri, Krishna Sobati, Mridula, Garg und Manju Bhagat, die einige Romane über die politischen und ökonomischen Probleme der Frauen geschrieben haben, behandelten die übrigen die Probleme in der Mann-Frau-Beziehung und der romantischen Liebe. 

Diese von Frauen auf Hindi geschriebenen Romane haben sich nicht mit den Problemen der Frauenemanzipation oder der Gleichheit für Frauen auf sozialem, ökonomischem und politischem Gebiet befaßt. Keine der Frauencharaktere in diesen Romanen scheinen Jobprobleme zu haben oder unter ungleicher Bezahlung etc. zu leiden. Sie möchten ihren Partner selbst wählen und in Eheangelegenheiten Mitspracherecht haben, damit sie mit ihren Ehemännern gute Beziehungen entwickeln können. Aber auch in dieser Angelegenheit gibt es  keinen echten Widerstand, geschweige denn Rebellion gegen die väterliche Autorität. Die Stimmungslage in ihren Romanen ist bestenfalls melancholisch, nicht einmal tragisch, da es keinen heldenhaften Versuch gibt, ihre Lage zu ihren Gunsten zu verbessern. Kaum ein weiblicher Protagonist zeigt Mut aufzutrumpfen, eine Entscheidung zu fällen und die eigenen Wünsche durchzusetzen. Auch wenn einige weibliche Charaktere ab und an etwas Mut zeigen, sich den Wünschen der Eltern oder der von Männern beherrschten Gesellschaft  zu widersetzen, so endet ihre Rebellion in tränenreicher Unterwerfung. Das schwache Feuer, daß anfangs noch  zu brennen scheint, wird am Ende der Geschichte von den eigenen Tränen gelöscht. 

Das Problem der Mitgift besteht weiterhin und macht das Leben der Mädchen und ihrer Eltern schwer, aber Mitgiftmord als Handlungsmotiv ist in diesen Romanen nicht bearbeitet worden. Die westliche Methode, eine Ehe zustande zu bringen, wie z.B. „dating“ und jemandem den Hof machen, wird als Problem dargestellt. Die Jungfräulichkeit der Mädchen wird vom zukünftigen Mann und den Eltern weiterhin verlangt. Die Romane, die hier besprochen werden sollen, beschreiben die diskriminierende Behandlung von Mädchen von Seiten der Eltern, die alle Hinwendung den Brüdern zukommen lassen. Die Mädchen werden systematisch zu Submissivität, Sanftmut und Wohlverhalten erzogen; Selbstverleugnung ist die größte Tugend. Wenige weibliche Charaktere wagen es, gegen den Willen der Eltern ihre Liebhaber zu heiraten. Die meisten männlichen Charaktere werden als Feiglinge gezeichnet, die für eine gute Mitgift oder aufgrund der elterlichen Wünsche einen Rückzieher machen und ihre Freundinnen sitzen lassen. Und trotzdem wird von der Frau erwartet, ihren Platz einzunehmen, und dieser ist im Schatten ihres Ehemannes. 

In der indischen Gesellschaft ist auch die Freiheit des Mannes fest umrissen, und seine Neigungen werden von der Familie reguliert. Nach Spratt44 ist der Hindumann auf die Mutter fixiert. Deshalb ist er nicht fähig, eine andere Frau außer seiner Mutter voll und ganz zu lieben. Deshalb ist seine Liebe mehr ein Liebesspiel sexueller Gratifikation als wirkliche und tiefe emotionale Verbindung. So erklärt es sich auch, daß er seine Freundin beim geringsten Protest seiner Eltern verläßt. Weder Junge noch Mädchen haben gelernt, unabhängig zu entscheiden, deshalb empfinden sie nicht die Notwendigkeit, als zwei zusammengehörende Individuen zusammenzuhalten. Deshalb liegt der indische Heroismus mehr im Martyrium als in den Bemühungen, ein Ziel zu erreichen. Der Junge ist mehr der Familientradition und ihrem Ruf verpflichtet und der Heroismus des Mädchens liegt mehr in Abwehr als im Erringen eines Ziels. Es hat weder die notwendige Unterstützung von seinem Freund noch von den Nachbarn. Mrinal Pandeys Rajani ist typisch für diese Kategorie, da sie nicht einmal eine Buchung für ihre Zugreise machen kann, aber in ihrer trotzigen, herausfordernden Art will sie sich mit jedem anlegen. In ihrer herausfordernden Art ist  Dipti Khandelvals Smita bereit, sich wie Sita (die treue Gattin des Rama aus dem gleichnamigen Epos) zu verhalten, wenn sich ihr Gatte wie Rama verhält. Aber es gelingt ihr nicht, die Untreue ihres Gatten zu verhindern. Alles was sie erreicht, ist die Scheidung von ihrem Mann und sofortige neue Unterwerfung unter einen neuen Ehemann in der Hoffnung, für diesen später Liebe zu entwickeln. In ähnlicher Situation zeigt die Sita aus Agnigarbha, dem Roman eines Schriftstellers, Amritlal Nagar, aus dem Jahre 1983, größeres Format als Khandelvals Smita, da sie ihre Mutterschaft aufgibt und ihren Ehemann verläßt, um gegen die männliche Tyrannei zu kämpfen. Auch der Titel des Romans ist sehr suggestiv, da er auf das brennende Feuer im Schoß einer Frau Bezug nimmt. Die Schriftstellerin Vina Arora zeichnet die weiblichen Charaktere in zwei ihrer kürzlich erschienenen Romane (1982) als kompromißbereit und mit ihren verheirateten Liebhabern kooperierend, so daß sie ihr soziales Ansehen nicht verlieren und  gleichzeitig die Affairen mit ihnen fortführen können. Die Erzählerin in Raji Seths Roman Tatsam ist sich bewußt, daß "Inder Schmerz glorifizieren und zu genießen scheinen" und "keine Chance des Martyriums ungenutzt lassen wollen", aber dennoch fühlt sich die Protagonistin Vasudha nicht veranlaßt, aus ihrer Melancholie herauszutreten. Dies geht so weit, daß sie von ihren zwei Liebhabern die Entscheidung erwartet, zu welchem sie gehen soll. Passivität, Unentschlossenheit, Erleiden und Melancholie scheinen die Hauptcharakterzüge der meisten in diesen Romanen dargestellten Protagonistinnen zu sein. Bestenfalls klagen sie über ihre untreuen und tyrannischen Liebhaber und Ehemänner und schieben ihnen die Schuld zu. 

Obwohl diese Romane von Frauen geschrieben wurden, sind sie nicht der Kategorie Protestliteratur zuzurechnen, noch kann man sie mit "Frauenliteratur" im westlichen Sinn bezeichnen. Es gibt nichts Vergleichbares zur deutschen "Frauenliteratur" und diese Schriftstellerinnen möchten nicht, daß sie als Frauen unter den Romanschreibern gesondert behandelt werden. Diese Frauen, die Romane in Hindi schreiben, betrachten sich als Schriftsteller, nicht mehr und nicht weniger. Die meisten von ihnen möchten noch nicht einmal als Feministinnen oder Sozialistinnen bezeichnet werden, auch wenn sie von diesen beiden Bewegungen Impulse erhalten haben. Natürlich sagen sie, daß sie in der Gesellschaft einen besonderen Status und auch einen progressiven Standpunkt, der in ihren Romanen dargelegt wird, einnehmen, aber ihre Werke sollten nicht als literarische Propagandakampagne für die eine oder andere Ideologie oder für bestimmte Reformbewegungen angesehen werden. Es gibt in diesen Romanen keine Plotmotive mit Frauen, die für bessere Bezahlung oder gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz demonstrieren. Genauso wenig wollen sie ihre biologische Rolle als Mutter verleugnen oder Geld als Ausgleich für die Hausarbeit verlangen. Dennoch fordern sie gewisse Freiheit von der Familie und den sozialen Einschränkungen, um sich zu guten und verantwortlichen Bürgerinnen zu entwickeln. Obwohl es radikale Feministinnen und feministische Gruppen gibt, die mit lauten Slogans auf die Straße gehen, stimmen die meisten Schriftstellerinnen nicht mit ihnen überein - weder mit ihren Methoden noch mit ihrer Ideologie. Es gibt kaum etwas in ihren Romanen, das sie feministisch erscheinen lässt. Aber alle diese Schriftstellerinnen betrachten sich selbst als progressiv, und indem sie nach vorne schauen, zeichnen sie ihre Protagonistinnen in Konfliktsituationen, in denen sie an der traditionellen Gesellschaft und dem egoistischen und verantwortungslosen Verhalten der Männer leiden. In all diesen Fällen werden die Erzählungen vom weiblichen Gesichtspunkt aus dargestellt, und dies ist Grund genug, sie als Romane des  romantischen Feminismus zu bezeichnen, einer imaginären Welt von harmonischen menschlichen Beziehungen und Liebe. Frauen müssen diese Phase von romantischer Liebe zu herber Enttäuschung durchlaufen, um zu sozialem Feminismus und später zu radikalem Feminismus zu gelangen. Auch wenn diese Romane nur milde und diffuse Attacken auf die Gesellschaft und die männliche Tyrannei beinhalten, so sollten sie doch ernst genommen werden, da diese Romane in der Hindi-Literatur der letzten zwei Dekaden und mehr den populärsten Teil darstellen. 

Ich habe das Glück, die meisten dieser Romanschriftstellerinnen persönlich zu kennen. 1971 habe ich unter ihnen eine große Umfrage gestartet und die unterschiedlichsten sozialen, ökonomischen, politischen und sexuellen Probleme diskutiert. Ich befragte sie nach ihren persönlichen Ansichten und Ideen und nach den verschiedenen Aspekten ihrer kreativen Arbeit.Die meisten dieser Schriftstellerinnen sind im Leben gut etabliert und haben Familie und Kinder. Sie verbinden Haushaltspflichten wie die Versorgung des Ehemanns und der Kinder mit ihrem Job außer Hause. In meinen Interviews mit ihnen stellte sich heraus, daß sie an einer Diskussion über Sex und ähnliche Probleme nicht interessiert waren. Auf die Frage, wieviel Freiheit sie ihren jungen Töchtern zugestehen würden, sagten sie, sie würden dafür Sorge tragen, daß diese ihr Leben nicht mit jungen Männern "verpfuschen" würden. Dies bedeutet, daß sie bei ihren Töchtern keine voreheliche sexuelle Beziehung dulden würden, weil dadurch ihre Chancen auf Heirat in eine anständige Familie gemindert würden. Und auf die Frage nach einem Rezept, wie sich die indische Frau zu einer autonomen Persönlichkeit entwickeln könne, erhielt ich die klare Antwort, daß der Weg dahin sicher nicht über sexuelle Abenteuer führen würde. Ihrerseits fragten sie mich, ob die westliche Frau Kraft und Authentizität aus der Emanzipationsbewegung geschöpft habe. Sie fragten weiter, ob vorehelicher Sex und Untreue in der Ehe der westlichen Frau geholfen haben, bessere Menschen zu werden. Sie schienen nicht viel Respekt für die westliche Frau zu haben, die in ihrer Genußsucht ihre primitiven Instinkte zu befriedigen suche und damit wenig soziale Fortschritte erringe. Sie sprachen von der permissiven Gesellschaft des Westens und sagten mir, daß sie ihre Kinder und insbesondere ihre Töchter vor der Zerstörung, die die Folge der Permissivität ist, bewahren möchten. 

Der Frage nach der männlichen Vorherrschaft in den Familien und der Ungleichheit der Geschlechter in Indien wichen sie nicht aus; aber gleichzeitig fügten sie hinzu, daß viel von der ungesunden Spannung, die in manchen Familien herrsche, reduziert werden könne, wenn alle Tätigkeitsbereiche und Erwartungen im Hinblick auf gegenseitige Hilfe und Dienstleistungen klar definiert würden. Abgesehen davon ist es nicht immer die männliche Vorherrschaft, die zum Konflikt führt, denn in einer menschlichen Beziehung, in die zwei Menschen verwickelt sind, gibt es immer eine Person, die beherrscht wird; aber vielleicht entspricht dies dem Bedürfnis des betreffenden Individuums. Wenn es bisher so war, daß die Frau starke Arme um sich wollte, um sich physisch geborgen zu fühlen, so kann es jetzt ein emotionales Bedürfnis sein, sich in den Armen des Geliebten aufzulösen. Sie erklärten ohne Umschweife, daß es für sie kein Problem sei, sich einem liebenden Mann unterzuordnen, der sich für die Aufrechterhaltung einer solchen Beziehung verantwortlich fühle. "Auch wenn ich in meiner Familie völlige Freiheit und Gleichheit genieße ", sagte mir eine Frau, "werde ich nicht zulassen, daß mein Mann seine Jacke ausbessert oder einen Knopf an sein Hemd näht." Eine andere Frau sagte mir, die Nichtübernahme von Pflichten und Verantwortlichkeiten führe dazu, daß der Partner die Dinge in die Hand nehme; wer sich dagegen der Verantwortung stelle, gewinne an Macht und Autorität und stärke die eigene Position  gegenüber dem Partner. "Wir Frauen haben heutzutage mehr Verantwortung als je zuvor, Haushalt, Kinder, Einkäufe und Arbeit außer Haus, wir fühlen uns nicht beherrscht, sondern müde und überarbeitet. Männer können nicht über uns herrschen, sie reden und prahlen viel, weil sie das für ihr männliches Image brauchen. Das verletzt mich nicht. Frauen haben auch ihre Fehler." Der allgemeine Eindruck, der nach all diesen Gesprächen entstand, war, daß es nur darauf ankommt, daß jeder seine Rolle gemäß den Regeln fair spielt - dann hat die Dominanz keine Bedeutung. Was zählt, sind Respekt vor dem anderen und gegenseitige Unterstützung in der Familie.

Mit freundlicher Genehmigung des Ostwind-Verlages, Gernsheim


42 Sachchidananda und Sinha, S.9.

43 Dumont, Louis, Homo Hierarchicus, Chicago 1970, Ch. 3 Hierarchy: The Theory of the “Varna”.

Er spricht von “systematic-graduated authority. Now hierarchy in India certainly involves graduation, but is neither power nor authority.” S. 65

Lannoy, Richard, The Speaking Tree, London 1971, Kap. 2: “There is no horizontal, holistic mysticism of the soil, vertical, hierarchical interdependence and jajmani reciprocity have constituted the communal sensibility since time immemorial.” S. 164

44 Spratt, Philip, Hindu Culture and Personlity, Bombay 1966